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Auf diesem Bild sehen Sie Gesichtsausschnitte von Frauen
   

Expertinnen-/Experten-Hearing 'Unternehmensnachfolge durch Frauen: Potentiale-Realitäten-Perspektiven'


Ergebnisse


53 Expertinnen und Experten trafen sich auf Initiative der bundesweiten gründerinnenagentur (bga) am 7. Oktober 2005 im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie zu einem bundesweiten Dialog und Erfahrungsaustausch zum Thema: Unternehmensnachfolge durch Frauen. Und das aus gegebenem und sehr aktuellem Anlass, denn es gibt in unserem Land viele motivierte, innovative Frauen, die nicht gleich an eine Unternehmensnachfolge denken oder diese als eine Alternative in der oder zur Existenzgründung betrachten und eine Vielzahl zur Übernahme anstehende Unternehmen, die diesen Schritt noch nicht bewusst und planmäßig angehen. Diese Lücke zu schließen, Handlungsbedarfe aufzuzeigen und konkrete Aktivitäten zu vereinbaren, war das Hauptanliegen des Tages.  

In ihrer Begrüßung hob Frau Dr. Anette Rückert - Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie - hervor, dass wir es uns einfach nicht leisten können, erlerntes Wissen und berufliche Kompetenzen von Frauen brachliegen zu lassen und vielleicht durch die Stilllegung von nicht übernommenen Unternehmen eine Großzahl von Arbeitsplätzen zu verlieren. Unternehmensnachfolge durch Frauen muss eine bessere öffentliche Wahrnehmung erfahren.

Warum ist die Unternehmensnachfolge durch Frauen ein Thema?
Frau Iris Kronenbitter - bundesweite gründerinnenagentur (bga) - machte in ihren einführenden Worten nochmals auf die reale Situation aufmerksam: „ Nur etwa jedes 10. Unternehmen wird von einer Tochter übernommen, während inzwischen 35% der Existenzgründung lt. Sonderauswertung des KfW- Gründungsmonitors vom September 2005 in Deutschland von Frauen realisiert werden.“  Frau Kronenbitter verwies darauf, dass Frauen mittlerweile erfolgreichere Bildungsabschlüsse und bessere Noten erzielen betrachtet über den Durchschnitt aller erworbenen Bildungsabschlüsse. (Ausbildung als Fehlinvestition, da Potenziale nicht genutzt werden)

Der bunte Strauß der Beiträge von Expertinnen und Experten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie den Nachfolgerinnen selbst war eine fundierte Grundlage für eine interessante und konkrete Diskussion unter Leitung von Frau Professor Dr.  Friederike Welter.

Der Tag  konzentrierte sich auf folgende inhaltliche Schwerpunkte:

I. Wirtschaftsfaktor Übernehmerin: Potenziale
II. Unternehmensnachfolge durch Frauen = eine Gleichung mit drei Unbekannten?
III. Übernehmen Frauen anders?
IV. Perspektiven und Handlungsbedarfe


 
 
 
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